Roboter-Vision, künstliche Intelligenz und industrielle Cybersicherheit – vereint in einer Plattform. PeakSoft entwickelt im Forschungsprojekt KI-CyberVision die Produktion von morgen.
Künstliche Intelligenz trifft auf industrielle Sicherheit
Moderne Fabriken werden immer stärker vernetzt: Maschinen, Roboter und Sensoren kommunizieren in Echtzeit miteinander. Das steigert die Effizienz – schafft aber auch neue Herausforderungen. Wie lassen sich Produktionsprozesse gleichzeitig effizienter, ressourcenschonender und sicher gegen Cyberangriffe gestalten?
Genau hier setzt das Forschungsprojekt KI-CyberVision an, an dem die PeakSoft GmbH als einer von fünf Partnern beteiligt ist. Ziel ist die Entwicklung einer neuartigen Technologie, die Roboter-Vision, künstliche Intelligenz und industrielle Cybersicherheit in einer gemeinsamen Plattform vereint.
Drei Innovationen, ein System
01
Intelligente Roboter-Vision
Kamerabasierte Robotersysteme erkennen Bauteile selbstständig, entnehmen sie aus der Produktionslinie und führen sie der nächsten Prozessstufe zu – vollautomatisch und ohne manuelles Eingreifen.
02
Machine Vision mit Deep Learning
KI-gestützte Bildverarbeitung übernimmt die Qualitätskontrolle direkt in der laufenden Produktion: Sie vermisst Bauteile, prüft Schweißnähte und erkennt Anomalien in Echtzeit – statt nur stichprobenartig und manuell.
03
Industrielle Cybersicherheit
Eine KI-basierte Sicherheitslösung schützt die vernetzten Produktionsprozesse vor Bedrohungen und Cyberangriffen. PeakSoft bringt hier seine Expertise in IoT-Sicherheit und ethischem Hacking ein.
Warum ist das wichtig?
In vielen Industriebetrieben führen ungeplante Anlagenstillstände, Qualitätsmängel und aufwändige manuelle Prüfprozesse zu erheblichen Kosten. Gleichzeitig nehmen Cyberangriffe auf vernetzte Produktionsanlagen stetig zu und können ganze Betriebe lahmlegen.
KI-CyberVision löst beide Probleme gemeinsam: lückenlose Qualitätskontrolle, weniger Ausschuss und Stillstand durch vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance) – und zugleich Schutz vor digitalen Angriffen. Erprobt wird das System im laufenden Produktionsbetrieb der Automobilzulieferindustrie.
Das Besondere: Die Architektur ist modular und übertragbar. Was in der Umform- und Stanzindustrie entwickelt wird, lässt sich später auf viele andere Branchen anwenden – vom Maschinenbau über die Metallverarbeitung bis zur Lebensmittelindustrie.
Ein starkes Konsortium
KI-CyberVision ist ein Verbundprojekt aus Forschung und Industrie. Beteiligt sind die Technische Hochschule Köln, die Adient Metal Forming Technologies GmbH, die ID Ingenieure & Dienstleistungen GmbH sowie die PeakSoft GmbH aus Wuppertal. PeakSoft verantwortet die Advanced-IoT-Plattform und das KI-basierte Cybersicherheits-Management – und erweitert sein Portfolio gezielt um die Zukunftsfelder industrielle Cybersicherheit und KI.




Ausblick
Für PeakSoft ist die Mitarbeit an KI-CyberVision ein wichtiger Schritt, um die eigene Kompetenz in künstlicher Intelligenz und Cybersicherheit auszubauen und neue Anwendungsfelder in der Industrie zu erschließen. Wir berichten hier regelmäßig über den Fortschritt des Projekts.
Förderhinweis
Das Projekt KI-CyberVision wird im Rahmen des Programms EFRE/JTF NRW 2021–2027 aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Kofinanziert von der Europäischen Union.

